Erfolgreiche ? Führung ❓ WIE ? geht das nochmal ❓

In diesem Blog erfährst Du DIE wichtigsten Säulen einer erfolgreichen Führung. Die Reihenfolgen sagen nichts über die Wichtigkeit der einzelnen Bereiche aus, genauso wenig meine eigenen Präferenzen.

All diese Säulen sind wichtig und garantieren im gelungenen Zusammenspiel einen nachhaltigen Führungserfolg. Es kommt somit tatsächlich auf jede Einzelne an und alle spielen, insbesondere in Deiner Anfangszeit als angehende oder neue Führungskraft, eine bedeutende Rolle.

Zunächst einmal die 1️⃣  Sinnhaftigkeit.

Welche (tieferen) Sinn stiftet die Arbeit für Dich und Dein Umfeld? Möchtest Du oder Dein Mitarbeiter etwas tun, wo Du oder er/sie wirklich gut ist? Ist für Dich der Zweck des Unternehmens entscheidend, also etwas, womit man die Welt etwas besser macht? Arbeitest Du oder Dein Mitarbeiter tatsächlich mit Hingabe bzw. Liebe in dem Job? Hierzu empfehle ich Dir ausdrücklich das Meisterwerk von John Strelecky „The Big Five for Life – was wirklich zählt im Leben“. In diesem Buch wird auf prachtvolle Weise beschrieben, was uns im Leben antreibt und welche innere Kraft entsteht, wenn wir uns diesen Zielen bewusst sind.

❓ Wie findest Du das bei Deinen Mitarbeitern heraus?

Stell Fragen und nochmals Fragen und abermals Fragen. Wer fragt, führt und zeigt echtes Interesse. Nutze die hoffentlich, standardisierten und regelmäßig stattfindenden Mitarbeitergespräche. Oder aber, in den Zeiten von Homeoffice oder mobilem Arbeiten, virtuelle Kaffeerunden oder auch informelle Social-Media-Kanäle wie WeChat.

Kommen wir nun nur 2️⃣  Kommunikation.

Eine klare Kommunikation bringt Sicherheit & Verlässlichkeit für die Mitarbeiter.

Und… lieber einmal zu viel miteinander & übereinander geredet als einmal zu viel geschwiegen.

❓ Wie setzt Du das bei Deinen Mitarbeitern um?

Indem Du ein guter Zuhörer bist und außerdem klare Kommunikationsregeln festsetzt. Daneben bewähren sich regelmäßige Teambesprechungen oder halte auch wiederkehrende Jour fixe mit Teilen Deiner Mitarbeiter ab (insbesondere, wenn es sich um Projektarbeiten oder zeitkritische Aufgaben handelt).

Pflege eine Kommunikation der offenen Tür, was nicht bedeutet, dass Du permanent zur Verfügung stehst. Klare Absprachen zu An- und Abwesenheiten helfen da ungemein. Die Mitarbeiter sollen das Gefühl haben, sie könnten, wenn sie wollten, mit Dir in den Dialog und Austausch treten und nicht den Eindruck haben, so nach dem Motto „der ist ja eh nie da und dauernd in Besprechungen“.

Informiere Deine Mitarbeiter prägnant, zeitnah und transparent. Einer möglichen Informationsflut beugst Du als Führungskraft dahingehend vor, dass Du ausschließlich das Wesentliche weitergibst, was für Deine Mitarbeiter von Relevanz ist und sie dabei unterstützt einen guten bis sehr guten Job zu machen.

Eine weitere wichtige Säule ist die 3️⃣  Beziehung.

Beziehung steht über allem.

Dadurch vertrauen Dir Deine Mitarbeiter. Das ist außerdem ein äußerst gesunder Boden dafür, dass Deine Mitarbeiter die berühmte „Extra-Meile“ für Dich gehen. Es reicht dann nämlich völlig aus, nur kurz auf Zusatzarbeiten oder eines kurzfristigen „heute mal etwas länger zu arbeiten“ hinzuweisen, ohne dafür große Diskussionen mit den Mitarbeitern auszulösen.

❓ Wie erreichst Du das bei Deinen Mitarbeitern?

Ein täglicher, persönlicher Kontakt (vor allem privat und informell) unterstützt da ungemein. Feiert Erfolge angemessen miteinander. Erzähle auch privates von Dir, damit Du menschlicher wirkst und auch Deine Mitarbeiter wissen, was Du so machst, wenn Du nicht in der Arbeit bist.

Somit sind wir jetzt bei 4️⃣  Werte.

Hier ist die Frage zu beantworten, wofür stehst Du und Deine Abteilung? Wie ist Eure Außendarstellung, auf was können sich Eure Ansprechpartner verlassen, wenn es um Zusammenarbeit, Kommunikation, Zuarbeiten oder sonstige Unterstützungen geht.

❓ Wie setzt Du das in Deiner Abteilung um?

Halte einen Workshop mit max. 4 Follow-ups ab. Gleiche die dort erarbeiteten Abteilungswerte mit den Unternehmenswerten ab (sofern es für die Firma solche schon gibt). Von jedem in der Abteilung erhältst Du ein Commitment, also eine formal ausgesprochene Verpflichtung und Zustimmung zu diesen Werten. Veröffentliche die Werte an geeigneter Stelle.

Gehe nicht davon aus, dass dann somit alles wie geölt läuft. Vielmehr halte die Werte nach und weise bei Bedarf darauf hin, welche einzelnen Werte so nicht gelebt oder gar völlig ignoriert werden.

Der letzte Punkt ist 5️⃣  Ziele.

Ohne Ziele keine Pläne sowie Handlungsschritte und somit keine Strategie, woraus bei den Mitarbeitern Unsicherheit entstehen und die Orientierung fehlt.

❓ Wie machst Du das in Deinem Bereich?

Kläre mit Deinem Vorgesetzten die Ziele Deiner Abteilung ab. Breche diese Ziele auf die Ebene Deiner Abteilung und Mitarbeiter herunter. Eine Abstimmung der Ziele mit allen Beteiligten sowie ein gleiches Verständnis und auch Commitment erleichtern es Dir, Deine Mitarbeiter hinter Dich zu wissen. Überdies pflege eine regelmäßige Information über den Stand der Zielerreichung. Steuere, in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Mitarbeitern, entsprechend nach, falls Ihr Euch von der Zielerreichung entfernt.

Wenn dann Ziele erreicht wurden, so ist Feiern angesagt. ? Ihr habt gemeinsam etwas erreicht. Das sollte dann auch angemessen getan werden und nicht so „selbstverständlich“ zur Tagesordnung übergegangen werden. Das Feiern kann selbstverständlich auch beim Erreichen von wesentlichen Meilensteinen gemacht werden. ?

Zu den ? Säulen einer erfolgreichen Führung ? sei noch folgendes ergänzt.

Das stete Wiederholen der oben genannten Aktivitäten ist ein“MUSS“, um Routine zu bekommen. Wie mit allem im Leben entsteht erst bei kontinuierlichem Üben der gewünschte Effekt der Verbesserung. Vielleicht kennst Du ja in diesem Zusammenhang das Gesetz der 10.000 Stunden, wonach man erst nach 10.000 Stunden etwas gut bis sehr gut beherrscht (wie z. B. das Erlernen eines Musikinstruments oder einer Sportart).

Befreie Dich außerdem von dem inneren Antreiber, dass „alles stets perfekt“ zu funktionieren hat. Das wird es nicht und das ist auch gut so.

Sei Dir überdies bewusst, DIE Hauptaufgabe für Dich als Führungskraft ist die FÜHRUNG Deiner Mitarbeiter. PUNKT! Nicht das Abarbeiten von unzähligen Fachaufgaben, das Erledigen von dringenden Aufgaben oder womöglich das Archivieren von Unterlagen.

Entwickle Dich als Mensch in Deiner Führungszeit permanent weiter. Kontinuierliches Lernen und Wachsen ist hierbei das Mantra, dem Du folgen sollst, wenn Du erfolgreich Deine Führungszeit gestalten möchtest.

Führe konsequent an einem bestimmten Tag einen Status Quo für Dich durch, wo Du Dir ansiehst, wo läuft es schon recht gut und wo ist noch Verbesserungsbedarf. Daraus leitest Du weitere Aktivitäten ab.

Investiere in Dich selber und auch gezielt. Suche Dir kompetente Unterstützung von Menschen, die dort schon angekommen sind bzw. das schon erreicht haben, wo Du noch hin möchtest.

Richte den Fokus auf das Wesentliche in Deiner Führungszeit, das erforderliche Justieren, wenn sich Rahmenbedingungen ändern und trage die Zuversicht in Dir, dass dies Dich Deinen Zielen, die Du mit der Führungsrolle verbindest, näher bringt und Du diese übertriffst.

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